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Marianne Aatz – Malerei

Bilder von Marianne Aatz

 

 

www.marianne-aatz.de

 

 

Biographie:

de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Aatz

 

 

 

Diese farbenfrohe Ausstellung im Stadtmuseum St. Wendel präsentiert sich nicht als Retrospektive, obwohl von der Künstlerin Marianne Aatz geb. Klein Arbeiten aus gut sechzig Jahren zu sehen sind. Neue und ältere Arbeiten ergänzen sich, behaupten sich souverän neben- und miteinander.

 

Marianne Aatz (*1929 in Heiligenwald) ist erst 17, als sie 1946 anfängt, an der neu gegründeten Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken Malerei zu studieren. Nach der Grundlehre bei Boris Kleint studiert sie Malerei bei Karl Kunz und Mode in der neu eröffneten Modeklasse. Boris Kleint aber holt sie in seine Meisterklasse Malerei. Hier bleibt sie bis zu ihrem Abschluss 1949 und malt ihre fantasievollen Stadt- und Menschenbilder.

 

Nach einem Aufenthalt 1950 in Paris (Studium an der Kunstakademie Grande Chaumière bei Fernand Léger und Ossip Zadkine) absolviert sie eine Ausbildung in Glasmalerei. Bis in die 1970er entwirft sie nahezu 40 Fenster – in Kirchen, öffentlichen Gebäuden und Privat-häusern. Sie entwirft nicht nur, sondern schweißt die Fenster selbst zusammen.

 

Die 1960er Jahren stehen ganz im Zeichen der Familie. Erst im Laufe der 1970er setzt sie sich erneut mit ihrer Kunst auseinander. Es entstehen – gemäß dem Trend in der bildenden Kunst damals – Bilder voller Symbolik.

 

1979 wird ihr durch ein Stipendium ein Aufenthalt im französischen Séguret (Provence) ermöglicht. Hier schöpft sie Kraft für eine regelrechte Bilderexplosion, die in den 1980er Jahren stattfindet. Es entstehen Landschaften, abstrakte Bilder und Porträts ihrer Kinder und Enkelkinder. Doch dann reißt diese Dynamik plötzlich ab – Marianne Aatz wird krank und kann lange Zeit nicht arbeiten. Erst seit zehn Jahren entstehen wieder neue Bilder. Eindrücke, Erinnerungen, Begegnungen und Ereignisse im Leben der Künstlerin sind für sie Anstöße zu malen. Nach wie vor sind Figuration und Abstraktion zwei gleichwertige Aspekte in ihrer Malerei. Ihre Bilder atmen eine sehr persönliche Atmosphäre, daran hat sich im Laufe von 60 Jahren nichts geändert.

 

 

 

 

 

  

 

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Angriff

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Mehr 1974

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Nussknackerparade 1976

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Gemälde

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