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Die Wallfahrtskirche des heiligen Wendelin

- eine lebendige Geschichte

 

 

„Und machet eine schoene kirch ueber sein grab“ heißt es in der Wendelinus-Legende aus dem Jahre 1472. Der schönen Kirche, deren erster Bauabschnitt, der Chorraum, in diesem Jahr 650 Jahre alt wird, ist diese Ausstellung gewidmet. Sie ist auch ein Teil des Wendelinusjahres, das noch bis zum 20. Oktober 2010 dauert.

Der Archivbetreuer der Pfarrgemeinde, Gerd Schmitt, hat viel Wissenswertes über St. Wendels bedeutendstes Bauwerk zusammengetragen. Die Vorgeschichte beginnt bereits bei den Anfängen des christlichen Glaubens und des kirchlichen Lebens im 6. Und 7. Jahrhundert, als Wendelin als Hirte und Einsiedler in der Region lebte. In späterer Zeit entwickelten sich die Kultstätten in den Dorf St. Wendel, das der  Trierer Erzbischof Balduin erworben hatte.

Der Erzbischof selbst regte schließlich den Bau der Kirche an, die erst ein Jahrhundert später vollendet werden konnte. Diese Ausstellung zeigt Pläne, wie das Grabheiligtum St. Wendelins, die heutige Chorhalle, vor 650 Jahren in den gottesdienstlichen Gebrauch genommen wurde. Sie informiert auch über den Bau der Turmhalle und des Langhauses, das später als Verbindung zwischen Chor und Turm errichtet wurde. Dem Prozessions- und Wallfahrtswesen vom 15. Bis 18. Jahrhundert ist ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung gewidmet. Gezeigt werden beispielsweise heilige Gefäße, Urkunden und Siegel aus der Geschichte der Pfarrei. Von den großen Wallfahrten zwischen 1896 und 2000 werden seltene Fotos präsentiert. Zusätzlich wird über den Wandel des Pfarreibezirks von Balduinzeiten bis in die Gegenwart informiert.

 

Zur Ausstellung „Die Wallfahrtskirche des heiligen Wendelin – eine lebendige Geschichte“ hat das Stadtmuseum St. Wendel ein begleitendes Buch mit dem gleichen Titel herausgegeben. Autor Gerd Schmitt beleuchtet zum 650-jährigen Bestehen Werden und Wandel dieses einmaligen Bauwerkes. Zusätzlich erscheint auch eine Ausstellungsboschüre.

 

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