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Karl Günter Wolf, Bildhauer:

WORK IN PROGRESS – Einblicke/Ausblicke 

       

 

Der Bildhauer Karl Günter Wolf studierte in der documenta-Stadt Kassel, sowie an der berühmten Kunstakademie in Düsseldorf und war 1978/79 Stipendiat an der Cité des Arts in Paris. Er lebt und arbeitet seit 1982 als freischaffender Künstler in Köln, Düsseldorf und an der Cote d'Azur.

Das bevorzugte Material des Künstlers ist Metall - Stahl, Eisen, Aluminium und Kupfer in seiner ursprünglichen Form, veredelt oder farbig gestaltet. Mit seinem 1975 entstandenen Schlüsselwerk „Triumphbogen” hat der Künstler sein formales Konzept gefunden. Entstanden sind seither Zeichnungen, Skulpturen und Reliefs, sowie kinetische Wandobjekte und Außenskulpturen bis hin zu individuellen und exklusiven Auftragsarbeiten.

1957 in der Pfalz geboren, begann Wolf recht früh mit Ausstellungstätigkeiten im In-und Ausland. 

  

 

 

 

 

Russischer Avant-Garde, Bauhaus-Idee und Gesamtkunstwerk, aber auch die nachfolgenden konstruktivistischen Ausdrucksformen – Colorfield Painting, Minimal Art und Konkrete Kunst, alles schwingt mit. Horizontale, Vertikale, rechteckige Winkel und U-Profile, Diagonale, Kreise und Ovale bestimmen den Raum. Die Arbeit des Bildhauers Karl Günter Wolf  erscheint bereits auf den ersten Blick überraschend vielseitig, als Skulptur oder als Wandobjekt, manchmal als Serie konzipiert, die Teile geschweißt oder einfach für die Dauer der Präsentation zusammengesteckt, große oder kleine Werke, monochrom, in der Materialfarbe belassen oder bemalt.

 

Auch in den Zeichnungen spiegeln sich die genannten geometrischen Formen wider. Diese erscheinen hier meist nur als Umriss, wenn oft auch farblich vom Hintergrund abgesetzt. Die Position dieser „Umrissformen“ ändert sich auf jedem Blatt etwas, wodurch in der Serie eine bestimmte Bewegung nachvollziehbar wird. Durch die Reihung und Positionsänderung schließt der Künstler einen filmischen Aspekt mit ein: Die dritte – räumliche – Dimension in der Arbeit Karl Günter Wolfs ist eindeutig die Zeit, wie im Film oder in der Musik. In manchen Zeichnungsserien erfüllt der Hintergrund die Rolle eines Rasters, das sich auf sämtliche Blätter der Serie fortsetzt und die Grundtendenz – quasi ein basso continuo – der jeweiligen Komposition sichtbar macht.

 

Für alle seine Ausstellungen lotet Wolf den zu bestückenden Raum genau aus. Abgesehen von Sockeln oder Podesten ist es vor allem die ordnende Grundlage von Form, Linie und Farbe, die die Gesamtgestaltung spürbar steuert, jedoch ohne zwingende Gesetzmäßigkeit. Hierbei wird das geometrische System selbst zum Arbeitsprozess, der zwar durch Logik und Methodik bestimmt wird, aber nicht alles kontrollieren will. So bleibt Platz für Unvorhergesehenes.

Der Spannungsbogen, der in der Ausstellung ím Stadtmuseum St. Wendel sichtbar wird, umfasst knapp 40 Jahre.

 

 

Karl Günter Wolfs neue Arbeit „Der springende Punkt“ ist eine Hommage an den Dresdner Komponisten Rainer Lischka, dessen humorvolle Komposition den Bildhauer zu einer Arbeit gleichen Titels inspirierte. Erleben Sie mit dem Ensemble „Baroque and Blue“ am Mittwoch, dem 8. Februar, ab 19.30 Uhr, die saarländische Erstaufführung dieses Werkes in Anwesenheit der beiden Künstler im Stadtmuseum St. Wendel/Mia Münster-Haus.

 

 

       

         

          

 

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