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Jörg Munz/ Hugo Boguslawski - eine Begegnung

 

 

Vom Sonntag, dem 24. November 2013

bis einschl. Sonntag, dem 12. Januar 2014

 

 

Schon seit fast 20 Jahren läuft im Museum St. Wendel eine Ausstellungsreihe, in der jeweils zwei Künstler vorgestellt werden, die in ihrer künstlerischen Arbeit auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben, deren Kunst sich aber doch, z. B. über das Thema, berührt. In der aktuellen Ausstellung „begegnen“ sich zwei Maler – Jörg Mathias Munz und Hugo Boguslawski. Obwohl es Gemeinsamkeiten gibt, unterscheiden sie sich grundsätzlich in ihrem Ansatz. Beide Künstler arbeiten nach der Natur, aber ihre Thematik ist völlig verschieden. Für beide gilt, dass sie sich am Rande der Figuration bewegen, aber sie tun dies jeweils auf unterschiedliche Art und Weise. Beide arbeiten mit Pinseln und bevorzugen Ölfarben, nutzen jedoch völlig andere Maltechniken. Anlass genug, die beiden zu einer gemeinsamen Ausstellung nach St. Wendel einzuladen.

 

Für Jörg Munz (geb. 1960) ist es zunächst die Bildfläche an sich, die ihn reizt; am Anfang gibt es keinen Plan, wie das Bild endgültig aussehen wird. Die Bilder entstehen während des Arbeitsprozesses: Allmählich erscheint – deutlich erkennbar –  „Landschaftliches“.  Hierbei verweist Munz nicht auf eine bestimmte Landschaft, vielmehr zeigt sich hier der Kern aller Landschaften, die er je gesehen hat. Wichtiger noch ist das Licht, das als reines Gestaltungsmittel eingesetzt wird und in seiner Haptik fast „gegenständlich“ wirkt.

 

Bei der Arbeit von Hugo Boguslawski (geb. 1970) könnte man auf dem ersten Blick meinen, dass es sich hier um abstrakte Malerei handelt. Tatsächlich verarbeitet der Maler alltägliche visuelle Erscheinungen, meistens der Natur entnommen: Fallende Blätter, eine Spiegelung im Wasser. Diese einfachen Gegebenheiten kristallisiert er aus dem ursprünglichen Umfeld heraus und bringt sie nach einem genau überlegten Plan auf die Leinwand. Er lässt Farbschicht um Farbschicht eine neue Ordnung entstehen, die einem ornamenthaften Muster gleicht, wenn sie dafür nicht zu unregelmäßig wäre.

 

Sowohl Munz als auch Boguslawski schlagen eine Brücke: Sie verbinden Figuration mit Materialität und thematisieren die menschliche Wahrnehmung. Erstaunlich ist, dass beide künstlerische Positionen beziehen, die nicht neu sind; ein Verhalten, das noch vor fünfzehn Jahren undenkbar war. Die erstaunliche Bandbreite der aktuellen figurativen Natur-Malerei lehrt uns, dass sich im Laufe der kunstgeschichtlichen Zeit immer wieder ungeahnte Sehweisen ergeben, die althergekommene Positionen, längst ad acta gelegt, zurecht neu aufgreifen.

 

Hugo Boguslawski

  

 

 

Jörg Munz

  

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Bilder der Ausstellung

           

         

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